Ein Hoch auf Sony BMG
Dank dem hinterlistigen Kopierschutz XCP bezieht der Musikkonzern Sony BMG mittlerweile ordentlich Prügel. Was von Sony selbst zunächst als absolut notwendiger Schutz und später als harmlose Spyware zerredet wurde, entwickelte sich nun zum handfesten Fiasko.
Zur Erinnerung: XPC installierte sich nach Einlegen einer CD völlig unbemerkt vom User, konnte diesen ausspionieren und zusätzlich anderen Computerschädlingen Tür und Tor öffnen. Nach Bekanntwerden dieser Farce hagelt es jetzt Sammelklagen von der Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation und dem Staat Texas. Das kleinlaute Versprechen, die betroffenen Tonträger aus den Plattenläden zurückzurufen, hielt Sony allerdings bis zum heutigen Tag nicht vollständig ein.
Damit nicht genug. Als in der dritten Novemberwoche bekannt wurde, daß Teile des XPC-Kopierschutzprogramms selbst zusammengeklaut sind - nämlich unter völliger Missachtung der Urheberrechte der Produzenten des Open-Source-Programms "Lame" - wurde die Realsatire zum teuren Lehrstück für Sony BMG.
So wie der Konzern einst kopierenden Kunden vorwarft, ohne Unrechtsbewusstsein Recht zu brechen, verhielt er sich nun selbst. Jetzt bekommt er die Quittung für diese Doppelmoral. Neben der EEF, den US-Bundesstaaten Texas und New York, mehreren Verbraucherschutzorganisationen in Italien und Frankreich und zahlreichen Privatklägern aus aller Welt, steht Sony nun auch seinen eigenen Künstlern gebeutelt gegenüber.
Auf der offiziellen Website von Santana heißt es beisielsweise:
"... Wir drängen unsere Plattenfirma, uns mit CD's zu versehen, die keinen Kopierschutz enthalten ... Noch nie waren wir in der Situation, daß unsere Musik Schaden verursacht hat ... Darum sind wir extrem traurig und verärgert ... Wir werden alles tun, um diese Reihe unglücklicher Fälle zu beheben ... Herzlichst Deborah Santana"
Fazit: Die Umsatzzahlen der Branche purzelten drastisch in den Keller, Witzbolde retuschierten bereits das Logo "Copy Kills Music" in "Sony Kills Music" und lautstarke Bemerkungen, a'la "Copying keeps your PC clean" machen sich breit.
Dafür vielen Dank liebe Sony BMG
Ein Urheber.
Zur Erinnerung: XPC installierte sich nach Einlegen einer CD völlig unbemerkt vom User, konnte diesen ausspionieren und zusätzlich anderen Computerschädlingen Tür und Tor öffnen. Nach Bekanntwerden dieser Farce hagelt es jetzt Sammelklagen von der Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation und dem Staat Texas. Das kleinlaute Versprechen, die betroffenen Tonträger aus den Plattenläden zurückzurufen, hielt Sony allerdings bis zum heutigen Tag nicht vollständig ein.
Damit nicht genug. Als in der dritten Novemberwoche bekannt wurde, daß Teile des XPC-Kopierschutzprogramms selbst zusammengeklaut sind - nämlich unter völliger Missachtung der Urheberrechte der Produzenten des Open-Source-Programms "Lame" - wurde die Realsatire zum teuren Lehrstück für Sony BMG.
So wie der Konzern einst kopierenden Kunden vorwarft, ohne Unrechtsbewusstsein Recht zu brechen, verhielt er sich nun selbst. Jetzt bekommt er die Quittung für diese Doppelmoral. Neben der EEF, den US-Bundesstaaten Texas und New York, mehreren Verbraucherschutzorganisationen in Italien und Frankreich und zahlreichen Privatklägern aus aller Welt, steht Sony nun auch seinen eigenen Künstlern gebeutelt gegenüber.
Auf der offiziellen Website von Santana heißt es beisielsweise:
"... Wir drängen unsere Plattenfirma, uns mit CD's zu versehen, die keinen Kopierschutz enthalten ... Noch nie waren wir in der Situation, daß unsere Musik Schaden verursacht hat ... Darum sind wir extrem traurig und verärgert ... Wir werden alles tun, um diese Reihe unglücklicher Fälle zu beheben ... Herzlichst Deborah Santana"
Fazit: Die Umsatzzahlen der Branche purzelten drastisch in den Keller, Witzbolde retuschierten bereits das Logo "Copy Kills Music" in "Sony Kills Music" und lautstarke Bemerkungen, a'la "Copying keeps your PC clean" machen sich breit.
Dafür vielen Dank liebe Sony BMG
Ein Urheber.

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